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Peter Zickenrott – Erfahrung, die nicht aus einem Lehrbuch kommt

Mein Name ist Peter Zickenrott. Seit 2004 begleite ich vor allem Lehrer und andere Beamte, die aus gesundheitlichen Gründen vor der Frage stehen, ob und wie es für sie im Berufsleben weitergehen kann. Mein Schwerpunkt liegt auf der persönlichen Begleitung bei Dienstunfähigkeit und Zurruhesetzung.
Der Weg zu dieser Arbeit war allerdings alles andere als gewöhnlich. Und genau daraus ist über viele Jahrzehnte ein Erfahrungsschatz entstanden, der sich nicht auf eine einzelne Ausbildung oder Qualifikation reduzieren lässt.
Woher mein medizinisches Wissen kommt
Medizin und Psychologie beschäftigen mich nicht erst, seit ich beruflich Menschen in gesundheitlich schwierigen Situationen begleite. Sie begleiten mich praktisch mein ganzes Leben.
Schon seit meiner Kindheit hatte ich selbst mit starken Ängsten zu kämpfen. Später wurde daraus eine ausgeprägte hypochondrische Angststörung, die mich über viele Jahre erheblich belastet und mir viel Lebensqualität genommen hat. Meine Art, damit umzugehen, war schon immer dieselbe: Ich wollte verstehen.
Wenn mich ein medizinisches Thema beschäftigt, reicht es mir nicht, eine oberflächliche Erklärung zu kennen. Ich möchte Zusammenhänge verstehen, Hintergründe kennen und wissen, warum etwas so ist, wie es ist. Deshalb beschäftige ich mich seit meiner Jugend intensiv mit medizinischer und psychologischer Fachliteratur.
Aus diesem persönlichen Bedürfnis heraus ist über Jahrzehnte ein sehr umfangreiches medizinisches und psychologisches Wissen entstanden. Der Austausch mit Ärzten und anderen medizinischen Fachleuten gehört für mich seit vielen Jahren selbstverständlich dazu. Auch Ärzte selbst haben unsere Beratung bereits in Anspruch genommen.
Entscheidend ist für meine heutige Arbeit aber nicht medizinisches Wissen allein.
Wissen wird erst durch Erfahrung wertvoll
1990 begann ich, Wehrpflichtige im Zusammenhang mit Ausmusterungsverfahren zu beraten. Rund 35.000 Wehrpflichtige habe ich in den folgenden Jahren auf diesem Weg begleitet. Diese große Zahl ganz unterschiedlicher Fälle vermittelte mir eine praktische Erfahrung mit medizinischen Begutachtungen und gesundheitlichen Einschränkungen, die sich aus Fachliteratur allein nicht gewinnen lässt. Daraus entwickelte sich eine intensive praktische Beschäftigung mit medizinischen Begutachtungen, gesundheitlichen Einschränkungen und der Frage, wie die individuelle Situation eines Menschen in einem formalen Verfahren beurteilt wird.
Bereits in den 1990er-Jahren kamen zunehmend Menschen mit Fragen zur vorzeitigen Berentung und Berufsunfähigkeit zu mir. Seit 2004 konzentrieren wir uns insbesondere auf Berufsunfähigkeit, Erwerbsminderungsrente und Dienstunfähigkeit. Heute liegt ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit auf Lehrern, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation über eine Zurruhesetzung wegen Dienstunfähigkeit nachdenken.
Dadurch sind über Jahrzehnte drei Dinge zusammengewachsen: fundiertes medizinisch-psychologisches Wissen, praktische Erfahrung aus einer sehr großen Zahl individueller Fälle und ein tiefes Verständnis für Begutachtungen und die damit verbundenen Verfahren.
Gerade diese Verbindung ist entscheidend. Eine Erkrankung lässt sich nicht losgelöst vom Menschen betrachten. Und ein Begutachtungsverfahren lässt sich nicht verstehen, ohne sowohl die medizinische Seite als auch die praktische Bedeutung der gesundheitlichen Einschränkungen zu kennen.
Diesen Erfahrungsschatz kann man sich nicht in kurzer Zeit anlesen. Er ist über Jahrzehnte und mit jedem einzelnen Menschen gewachsen, den wir begleitet haben.
Was das für unsere Kunden bedeutet
Bei uns bekommen Sie deshalb keine Beratung nach Schema F. Wir schauen uns Ihre persönliche Situation an, hören zu und versuchen zunächst zu verstehen, wo Sie gesundheitlich und beruflich tatsächlich stehen.
Gerade Menschen mit psychischen Erkrankungen haben häufig bereits einen langen Weg hinter sich. Viele haben erlebt, wie schwierig es sein kann, die eigene Situation anderen überhaupt verständlich zu machen. Diese Erfahrung kenne ich auch aus meinem eigenen Leben.
Vielleicht ist genau das ein Grund dafür, weshalb mir eines bis heute besonders wichtig geblieben ist:
Der Mensch mit seinen Sorgen und seiner ganz persönlichen Situation steht bei uns immer im Mittelpunkt.
Sie können mit uns offen sprechen – auch über Dinge, über die man sonst vielleicht nicht gerne spricht. Ohne Scham und ohne das Gefühl, sich rechtfertigen zu müssen. Wir möchten, dass Sie verstehen, was vor Ihnen liegt, und dass Sie auf diesem Weg jemanden an Ihrer Seite haben, der nicht nur theoretisch weiß, wovon er spricht.
Lernen wir uns kennen
Rufen Sie an oder schreiben Sie eine E-Mail. In einem kostenlosen Erstgespräch hören wir Ihnen zu und klären gemeinsam, welche Möglichkeiten Sie haben.
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