Buchstabenwürfel mit der Aufschrift burnout? auf einem Formular

Startseite / Burnout-Selbsttest

Selbsttest: Wie erschöpft sind Sie wirklich?

Ist es nur eine anstrengende Phase – oder steckt mehr dahinter?

Jeder kennt Phasen, in denen der Beruf besonders viel Kraft kostet. Eine schwierige Klasse, zusätzliche Aufgaben, Vertretungen für erkrankte Kollegen, Konflikte oder einfach Wochen, in denen alles gleichzeitig kommt. Dass man sich danach erschöpft fühlt, schlechter schläft oder sich nach dem Wochenende und den Ferien sehnt, ist zunächst nichts Ungewöhnliches.

Entscheidend ist vielmehr, ob solche Phasen wieder vorbeigehen – oder ob die Erschöpfung bleibt.

Vielleicht merken Sie, dass Sie morgens schon mit Gedanken an die Schule aufwachen und abends mit denselben Gedanken ins Bett gehen. Sie schlafen schlechter, sind schneller gereizt oder können auch am Wochenende nicht mehr richtig abschalten. Dinge, die früher selbstverständlich waren, kosten zunehmend Kraft. Die nächsten Ferien werden immer mehr zu dem Punkt, auf den Sie sich retten – doch selbst danach fühlen Sie sich schon nach kurzer Zeit wieder erschöpft.

Oft entwickeln sich solche Veränderungen schleichend. Gerade Menschen, die lange sehr engagiert waren und gewohnt sind, viel zu leisten, nehmen sie zunächst nicht besonders ernst. Man funktioniert weiter und sagt sich: Es wird schon wieder.

Aber wann ist es nicht mehr nur eine anstrengende Phase?

Der folgende Selbsttest dient ausschließlich Ihrer persönlichen Orientierung. Er kann Ihnen Anhaltspunkte geben, Ihre derzeitige Belastung bewusster wahrzunehmen und sich kritisch mit Ihrer Situation auseinanderzusetzen. Er stellt keine medizinische oder psychologische Diagnose dar und ersetzt weder eine ärztliche oder psychotherapeutische Untersuchung noch eine individuelle medizinische Beratung.

Lesen Sie die Fragen in Ruhe durch und beantworten Sie sie so, wie es Ihrer tatsächlichen Situation entspricht. Entscheidend ist nicht, wie Sie gerne funktionieren würden, sondern wie es Ihnen in letzter Zeit wirklich geht.

Wenn Sie sich über längere Zeit stark belastet fühlen, sich Ihr Zustand verschlechtert oder Sie sich Sorgen um Ihre psychische Gesundheit machen, sollten Sie ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen.

Dieser Test gibt Ihnen eine erste Orientierung. Lesen Sie bitte alle Fragen durch und kreuzen Sie an, wie oft Sie mit „Ja“ antworten. Am Ende finden Sie eine Auswertung.

Bisher mit „Ja“ beantwortet: 0 von 26

Kreuzen Sie an, was auf Sie zutrifft
1. Fühlen Sie sich erschöpft oder innerlich leer?
2. Haben Sie Überforderungsgefühle?
3. Haben Sie Konzentrationsstörungen?
4. Lässt Ihre Kreativität nach?
5. Haben Sie das Gefühl, sich in den dafür vorgesehenen Zeiten (Nachtruhe, Freizeit, Ferien) nicht mehr ausreichend erholen zu können?
6. Trauen Sie sich weniger oder nichts mehr zu?
7. Haben Sie die Hoffnung aufgegeben, dass sich etwas zum Positiven ändern lässt?
8. Fühlen Sie sich depressiv und resigniert?
9. Sind Sie oft gereizt und leicht reizbar?
10. Hat Ihre Lebensfreude spürbar nachgelassen?
11. Haben Sie häufig Sinnlosigkeitsgedanken oder stellen sich öfter Fragen wie: „Was hat das alles für einen Sinn?“ oder „Soll das schon alles im Leben gewesen sein?“
12. Ermüden Sie schneller oder sind kaum noch belastbar?
13. Wachen Sie morgens zerschlagen auf?
14. Haben Sie vermehrt Heißhunger auf Kohlenhydrate (Süßes)?
15. Haben Sie öfter Magen-, Verdauungs- oder Rückenbeschwerden?
16. Hat sich Ihr Schlaf negativ verändert (Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, Früherwachen)?
17. Hat Ihr sexuelles Verlangen nachgelassen?
18. Fühlen Sie sich innerlich häufig angespannt?
19. Haben Sie öfter Kopfschmerzen als früher?
20. Haben Sie weniger Interesse, Ihre Freundschaften zu pflegen?
21. Vernachlässigen Sie Ihre Hobbys oder haben Sie diese aufgegeben?
22. Gelingt Ihnen trotz erhöhter Anstrengung immer weniger?
23. Können Sie sich zu nichts Neuem aufraffen?
24. Trinken Sie zweckgebunden (zur Entspannung, für den Schlaf, zum Betäuben) Alkohol?
25. Nehmen Sie Aufputschmittel oder Psychostimulanzien, etwa Neuro-Enhancer, um nachlassende Leistungsfähigkeit auszugleichen oder beruflichen Anforderungen gewachsen zu sein?
26. Denken Sie oft, trotz Ihres Engagements nichts oder zu wenig bewirken zu können?

Bitte beantworten Sie zunächst alle Fragen mit Ja oder Nein, bevor Sie Ihr Ergebnis anzeigen lassen.

Wichtiger Hinweis

Unser Schnelltest ersetzt keine ärztliche Diagnose und stellt keine medizinische Beratung dar. Sollten Sie mehrere Punkte angekreuzt haben, sollten Sie auf alle Fälle zur Diagnosestellung und zur Besprechung der Behandlungsmöglichkeiten Ihren Hausarzt oder direkt einen Facharzt für Psychiatrie aufsuchen.

Wenn es Ihnen sehr schlecht geht

Sie müssen damit nicht allein bleiben. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr, kostenlos und anonym erreichbar.

0800 111 0 111|0800 111 0 222

Auch per Chat oder E-Mail: www.telefonseelsorge.de

Wenn akute Lebensgefahr besteht, wählen Sie bitte die 112.

Sprechen Sie mit uns

Der Selbsttest gibt eine erste Orientierung. Was Ihre Antworten für Ihre persönliche Situation und für Ihre Dienstfähigkeit bedeuten, klären wir am liebsten in einem persönlichen Gespräch.

Kontakt und Beratungszeiten·Ratgeber: Depression und Burnout